Über Uns

Am 03.05.2000 vergrub Dave Ulmer einen schwarzen Plastikeimer in der Nähe von Portland und veröffentlichte die Geokoordinaten in einer Newsgroup. Der Eimer wurde innerhalb von 24 Stunden gefunden. Dieser gilt als erster Geocache weltweit, so ist es bei Wikipedia nachzulesen.
Möglicherweise aber wurde der erste Cache schon über ein Jahrzehnt zuvor von dem US- Künstler Jim Sandborn gelegt. Dieser könnte zugleich der erste Mystery- Cache gewesen sein.
Ob es diesen Cache aber wirklich gibt, wird wohl für immer im Dunklen bleiben, es sei denn, man würde sich mit dem US- Geheimdienst anlegen.
Der Künstler bekam nämlich Ende der achtziger Jahre den Auftrag, für den USA- Geheimdienst den Eingangsbereich des Headquarters zu verschönern. Er schuf daraufhin eine Skulptur, die für einen Laien nur unverständliche Buchstabenfolgen enthält. Bis heute sind von den augenscheinlich vier Teilen nur drei entziffert.
Im zweiten Teil allerdings finden sich verschlüsselte Geokoordinaten. Diese weisen aber auf eine Rasenfläche mitten im Gelände des CIA- Hauptquartieres und dieses ist Hochsicherheitsgelände. Möglicherweise kann deswegen nie geklärt werden, welcher Cache tatsächlich der erste war
Sicher ist aber, dass am 02.10.2000 Ference Franke den ersten Geocache in Deutschland versteckte. GC77 ist südlich von Berlin versteckt und trägt den Namen „First Germany“, heute eine wahre Kultstätte für Geocacher.

Einige Jahre sollten aber noch vergehen, bevor auch in Eisenhüttenstadt, soweit heute noch nachvollziehbar 2007, die erste Dose versteckt wurde. Auch sollten noch mal ca. 2 ½ Jahre ins Land gehen, bis sich am 21.10.2009 die Cacher 4r4c, FireBSK112, Ironmanhawaii2003, Keymen, Sunshine & Fireblade und Wanderer_eh in der Inselgaststätte Eisenhüttenstadt zu einer gemütlichen Runde trafen.

Vorausgegangen waren zufällige Begegnungen, auf der Suche nach den kleinen oder größeren Dosen, bei denen am Wegesrand Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Erfahrungen ausgetauscht wurden.

Damit war der „Stammtisch-EH“ geboren, auch wenn bei unserem ersten Treffen noch keiner daran dachte, dass zukünftige Stammtischrunden eher den Charakter kleinerer Events haben würden.

Vielmehr ging es darum eigene Erfahrungen auszutauschen und über die genutzte Technik zu reden, wobei der gemeinsame Spaß nicht zu kurz kommen sollte.

So ging es gleich nach dem ersten Stammtisch noch zu einer Bergung. Drei der Teilnehmer haben, unter den wachsamen Augen des Owners 4r4c, die Dose „Im Namen der Rose“ (GC2FRAY) im wahrsten Sinne des Wortes aus ihrem Versteck geangelt.
Schnell sprachen sich die gemütlichen Plauderrunden herum. Bei jedem Stammtisch sah man neue Gesichter und konnte diese am Ende auch den neuen Namenszügen aus den Logbüchern zuordnen.
So mancher Geocacher der Region hat heute in seinem Mailprogramm mehr Gleichgesinnte wie Verwandte gespeichert.
Die derzeit ca. 35 Freunde des Stammtisches sind in den verschiedensten Berufs- und Altersgruppen zu finden. Sie kommen nicht nur aus Eisenhüttenstadt und der näheren Umgebung, sondern sind auch in der Lausitz, in Frankfurt (Oder) und dem nördlichen Landkreis Märkisch-Oderland zu Hause.
Viele haben sich mit schönen und anspruchsvollen Geocaches in das dicke Buch von Groundspeak® eingetragen und so Besuchern die Schönheit des Schlaubetals und seiner weiteren Umgebung nahe gebracht.
Neben den Stammtischrunden an Grill und Lagerfeuer gehören heute auch gemeinsame Ausflüge, wie z.B. zu den Ruinen von Prora, dem Wandertrail "Zwischen den Meeren" oder zu den Lost Places nach Dessau- Zerbst zum Programm.
Vielleicht wird irgendwann auch ein „Stammtisch-EH - Coin“ die Welt bereisen.

Bis bald – im Wald!