Montag, 13. Mai 2013

Stammtisch-EH Freund auf Siegerstraße

Die Startnummer 1 hat David Schulz (dfloppy) und Tim Foerster vom Eisenhüttenstädter Team Werkfeuerwehr Glück gebracht. Nach einem zweiten, zwei dritten, einem fünften und einem neunten Rang hat es für die beiden Triathlon-Spezialisten bei der sechsten Teilnahme endlich zum Sieg gereicht. Mit der Zeit von 6:42:03 Stunden bei optimaler Witterung hatten die beiden zwar ihre Bestmarke von 6:41 Stunden nicht unterbieten können, dennoch waren sie zufrieden. "David bekam bei Kilometer 25 Magenprobleme. Wahrscheinlich hat er die Salami in Kombination mit den Energie-Gels nicht vertragen. Er musste einige Male in die Büsche, das kostet viel Kraft", erklärt Tim Förster.
Dennoch gestalteten die Sieger ihren Wettbewerb äußerst souverän. Bereits am Start hatten sich die beiden Triathlon-Spezialisten an die Spitze gesetzt und waren die ersten drei Kilometer im 500-Meter-Rhythmus auf das Rad gewechselt. Dann sogar alle 300 Meter, die Tim Förster und David Schulz jeweils im Wechsel vom Rad zum Lauf absolvierten. "Das Tempo ist so höher, man erholt sich schneller vom Lauf", begründet Förster. "Jedes Jahr sind unsere Intervalle kürzer geworden. Angefangen haben wir vor fünf Jahren mit vier Kilometern, die vergangenen Jahre waren wir auf 1000 Meter runter."
Übrigens arbeiten die beiden nicht nur gemeinsam bei der Werkfeuerwehr, sondern haben seit fünf Jahren auch das selbe Hobby. Im Jahr 2008 hatten beide zum ersten Mal den Helene-Triathlon bestritten und gleich Feuer gefangen. In diesem Jahr wollen sie sich am 30. Juni an den Ironman in Klagenfurt heranwagen (3,8 km-180 km-42,2 km), um sich vielleicht in der Altersklasse M 30 für den Ironman in Hawaii zu qualifizieren. Ziel ist eine Zeit unter zehn Stunden. "Bis vor einem halben Jahr haben wir auch oft gemeinsam trainiert. Aber jetzt arbeiten wir in verschiedenen Schichten. Doch wir beide sind ehrgeizig und in allen Disziplinen etwa gleich gut. Für den Run & Bike mit seinem Wechsel von Radfahren und Laufen ist das optimal", erklärt David Schulz.
Schnell hatten sich die beiden Eisenhüttenstädter einen komfortablen Vorsprung erarbeitet. In Groß Lindow waren es bereits zehn Minuten. Zwar mussten sie zwischen Kilometer 25 und 90 wegen Schulzs Magenproblemen regelmäßig das Tempo rausnehmen, doch von den Verfolgern war weithin nichts zu sehen....
Quelle: moz.de

Tim Foerster und David Schulz (dfloppy)

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