Samstag, 18. Mai 2013

Lost Place - Tour nach Straßfurt

Lost-Place Tour des Stammtisch-EH nach Staßfurt oder die Caches von „Atze-Schnitzel“

Schon lange fieberten -4r4c-, sunshine&fireblade, ironmanhawaii2003, MeiSte, VoBe1994 und Dekadaja dem LP-Wochenende vom 03.05. bis 05.05.2013 entgegen.

-4r4c- machte uns mit seiner Präsentation auf der Stammtisch-EH-Seite und seiner Bookmark-Liste ganz heiß. So wurden die Übernachtungen, die Ausrüstungen und die Fahrgemeinschaften vorher gecheckt. Wir fanden eine Pension mit Pizzeria, was sehr praktisch war. So konnten wir uns für unsere Vorhaben ausgiebig stärken. Am Freitagnachmittag war ein Großteil des Teams schon angereist.

Um die Zeit bis zum Nachtcache „Tarnname: "Bela" -NC- (Die Mission 2/3)“ GC3CXK6 zu überbrücken, schlenderten wir durch Staßfurt und passend zum Motto: „LP-Tour“ stießen wir gleich auf zwei LP`s „Elektromotoren-Reparaturwerkstatt“ GC3D4ZY und „Adam Villa:Heizhaus“ GC38K6V


Nennenswert ist außerdem in Staßfurt noch der Earthcache „EC Salz- und Bodestadt Staßfurt“ GC46KBVIm Stadtzentrum ist jetzt ein schöner See mit Schwänen. Im Jahr 1852 wurden dort die ersten zwei Kalischächte der Welt abgeteuft und jahrelang Salz gefördert, wodurch im 19. Jahrhundert die Stadtmitte samt Kirche sieben Meter in den Untergrund gerutscht ist.


Nach unserem Spaziergang durch Staßfurt gab es lecker Pizza in unserer Pension und das Team MeiSte traf auch ein. Punkt um 22 Uhr fanden wir uns am Start von „Tarnname Bela“ ein. Gespannt warteten wir was passieren würde… So begann die spannende Mission der Verfolgung von Agent Schröder über das sehr abwechslungsreiche Gelände ging es in die Tiefe, durch Wasser, in ein altes Speichergebäude, über Schutt und Geröll mussten wir uns einen Weg suchen, um Agent Schröder zu finden. Er hatte sich ein fast unerreichbares Schlupfloch gesucht, doch wir konnten ihn aufspüren und die SS20 entschärfen. Dann fertigten wir ein Protokoll über das erfolgreiche Auffinden des Agenten Schröder an und lieferten ihn aus.
So gegen 0:30 Uhr war nach der langen Autofahrt und dem spannenden Nachtcache für die meisten von uns Feierabend. Auch der ironmanhawaii2003 war jetzt angekommen. Am nächsten Samstagmorgen gab es pünktlich 8:00 Uhr Frühstück, was auch ausgiebig und reichlich sein musste für das Pensum was wir uns vorgenommen hatten:

„Codename:SS-20 Saber (Die Mission1/3) (GC2ZYAM)

VEB Kohlenhandel Staßfurt -Reloaded- (GC33AFJ)
Der Diamant des Major Puschkin-Prolog- (GC36W8X)
VEB Fernsehgerätewerk „Friedrich Engels“ (GC32EC2)
VEB Rohzuckerfabrik Hecklingen (GC3DVK5)

Den Anfang nahm Codename SS-20 Saber an einer alten Garage, weiter ging es zum ehemaligen Drahtwerk Stassfurt. Das war aber nur die Tarnung. In Wirklichkeit waren wir in der Person des Agenten Schröder auf der Mission der Enttarnung der Herstellung der SS-20. Wir besichtigten das Produktionsgelände mit abwechslungsreichen Stationen. Mir gefiel besonders die Station mit der Landkarte und das Finale. Bei dieser Mission war unser großes Team von Vorteil, jeder konnte sich einbringen. Das Finale fanden wir, doch davor befand sich noch ein Hindernis, welches erst durch uns überwunden werden musste. Hierzu war es erforderlich, bei einigen vorherigen Stationen noch einmal genauer hinzuschauen… Dazu muss man anmerken, dass fast alle atze-schnitzel caches gut gesichert sind…

VEB Kohlenhandel war schnell erledigt. Während Vo noch an der ersten Station umherwuselte, saß Be schon auf dem Finale. Fireblade holte dann die heißen Kohlen für uns aus dem Feuer. 
Da wir gut in der Zeit lagen, nahmen wir uns den viel versprechenden Diamanten des Major Puschkin vor. Wer will nicht mal einen Diamanten hinterher jagen. Obwohl der Cache wegen „technischer Schwierigkeiten“ deaktiviert war, versuchten wir unser Glück trotzdem. Das Gelände hat uns auch gut gefallen. Es ging ebenfalls in die Höhe, aber auch in die Tiefe, wo unsere Männer gar nicht mehr heraus kamen. 


Da mussten wir Frauen dann auch hinterher, sie mal ein bisschen antreiben. Unten zogen sich lange gemauerte unterirdische Gänge durch das Gelände, teilweise standen noch Loren darin. Danach ging es zum Finale, aber wir hatten hier leider ein richtig mieses Schlüsselerlebnis…Wir versuchten alles, waren sogar im ortsansässigen Baumarkt, aber es war nichts zu machen. Das Finale blieb für uns verschlossen. Umso ärgerlicher war, dass der Owner erst nach unserem LP-Wochenende die Wartung durchgeführt und auf vorherige langfristige Anfragen nicht reagiert hatte. Wir haben es aber trotzdem nicht bereut.  Der Frust musste jetzt erst mal mit Nahrung abgebaut werden. Vor dem ortsansässigen „real“ futterten wir sämtliche Vorräte einer Imbissbude weg. Die nette Dame freute sich sehr über unseren Hunger und kam mächtig ins Schwitzen.


Danach ging es zum Fernsehgerätewerk „Friedrich Engels“. Wir bekamen eine richtig gute Führung durch das ganze Haus, es ging hoch und runter und wieder hoch und runter. Es war mal das Verwaltungsgebäude mit Kantine, Seminarräumen, Zeichenstuben, Planung usw. Am besten war wieder das perfekt getarnte Finale und perfekt getarnt war es wohl auch schon zur guten alten DDR-Zeit. Weil wir überall so gut durchgekommen sind, wartete nun noch in der Nähe die Rohzuckerfabrik Hecklingen auf unseren Besuch. Der Beginn gestaltete sich feucht, hier waren wieder Be und Vo mit ihren Wathosen in ihrem Element. Die kommenden Stationen wurden nicht besser und waren nur für Freunde von T5-Caches eine Freude. -4r4c- zeigte uns seine Kletter- und Abseilkünste, Vo seine Steigkünste, die er aber Gott sei Dank nicht zu Ende ausführte, weil es einfach zu gefährlich für Leib und Leben war.

     

Dieses Gelände birgt wirklich jede Menge Gefahrenpotential, was natürlich hart gesottene LP-Cacher nicht abhalten wird, aber der Spaß hört definitiv auf, wenn man von einem älteren Herrn des Geländes verwiesen wird. So fehlten uns ein paar wichtige Informationen, um das gut gesicherte Finale zu öffnen. Der Tag war auch so spannend genug. Gegen 21:30 Uhr traten wir die Reise in die Pension an. Bei einem Bierchen und etwas Essen ließen wir den Tag ausklingen. Am Sonntag unserem Abreisetag nahmen wir uns noch die „Jagd auf Agent Schröder (Die Mission 3/3)“ GC3HYEH vor. Es handelte sich um das ehemalige Betonwerk Giersleben. Die große Halle hatte noch Reste eines besonders schön bemalten Hallendaches. 

          

Hier war ebenfalls alles Männersache und T5 Kategorie. Außerdem mussten wir uns mit Schlangenwörtern und seitenweisen Entschlüsselungen von Morsecodes herumschlagen. Im Verwaltungsgebäude war die schiefe Treppe, die Wathosenstation sowie der Dachboden das Highlight. Wir konnten mit ein bisschen Hilfe alle Stationen finden. Das Finale überraschte uns dann aber doch mit seiner Lage und seinem Zugang. Fast alle modderten sich hier noch mal so richtig ein. Tja, nun hieß es Abschied nehmen, wir machten noch ein schönes Gruppenfoto und jedes Team trat die Heimreise an. Noch mal vielen Dank an alle Mitstreiter für das erlebnisreiche Wochenende. Jeder hat wieder zum Gelingen beigetragen. Wo geht´s als Nächstes hin?



(ein Bericht von Dekadaja)
  


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