Dienstag, 16. April 2013

Auf Schusters Rappen - Zwischen den Meeren

Nachdem im vergangenen Jahr unsere Stammtischfreunde ironmanhawaii2003, sunshine & fireblade, 4r4c und MaVoLi den Supertrail „Zwischen den Meeren“ mit dem Rad bezwungen haben dachten wir immer wieder über eine Wanderung durch die einzelnen Abschnitte nach.
In eher unregelmäßigen Abständen gingen unsere Blicke auf die Karte von geocaching.com und die Internetseite des Wandertrails.
Irgendwann stand dann fest, über Ostern 2013 und in der darauf folgenden Woche sollte es passieren. 9 Abschnitte in unterschiedlicher Länge waren zwischen Dagebüll und Flensburg zu bezwingen und dafür standen uns, den Anreisetag mitgeplant, 8 Tage zur Verfügung.
Ob das reichen würde?
Heute wissen wir, es hat gereicht. Nach 7 Tagen auf Wanderschaft standen wir am Superbonus.

Aber der Reihe nach:

Karfreitag brachte uns unser Cachemobil nach Schafflund. Im dortigen „Hotel-Restaurant Utspann“ haben wir Quartier bezogen. Schnell die Koffer aufs Zimmer gebracht und auf ging es in den ersten oder besser sechsten Abschnitt.
Um 14:10 Uhr haben wir unserer ersten Cache der ZdM Serie (ZdM 6.01) geloggt. Um 16:40 Uhr war dieser Abschnitt Geschichte, Fundquote 100%, ein guter Anfang und das Abendessen verdient. Erst stand aber noch der Rückmarsch zum Hotel auf der Tagesordnung.
Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück zu Fuß zum ZdM 5.01, den wir um 11:20 Uhr loggten. Um 16:30 war auch dieser Abschnitt, der längste des Trails, Geschichte und da er in Schafflund endet, war es nur ein Katzensprung bis zum Hotel.
Die weiteren Abschnitte sind wir, von nahegelegenen Parkplätzen, der Reihenfolge nach abgelaufen.

Näheres ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:

Datum
Abschnitt
Parkplatz
Strecke
Zeit
31.03.13
1
Dagebüll
26,82 km
8:28:42 h
01.04.13
2
Bargum
24,90 km
7:18:45 h
02.04.13
3/4
Lütjenholm
25,80 km
7:31:23 h
03.04.13
4 Rest
Riesbrieck
11,54 km
3:21:55 h
30.03.13
5
Hotel
25,19 km
7:51:13 h
29.03.13
6
Hotel
13:54 km
4:12:31 h
03.04.13
7
Ellund
13,65 km
4:27:41 h
04.04.13
8/9/SB
Handewitt
28,69 km
9:10:57 h

Unser Weg führte uns durch eine wunderschöne Landschaft in der sich einerseits als erste Frühlingsboten Krokusse und Schneeglöckchen zeigten, andererseits am Wegesrand sowie auf Waldwegen der Winter beharrlich an seinem Schnee festhielt.
              
Ungeachtet dessen verwöhnte uns die Sonne ab Ostersonntag täglich und der immer wieder auffrischende Ostwind sorgte mit seinen Temperaturen dafür, dass wir nicht ins Schwitzen kamen.

Während unseres Aufenthaltes lernten wir auch einige der Strandläufer kennen.
Faun777 (Michael) wurde uns im Restaurant unseres Hotels vorgestellt. Ihm übergaben wir, für das gesamte Strandläuferteam, eine unregistrierte wanderer_eh Geocoin.
Am Rand eines Feuerwehreinsatzes trafen wir Pinkyplanet (Palle), der für die Wasserversorgung des Löschtrupps verantwortlich war. Als sich unsere Wege auf dem Rückmarsch nochmals kreuzten, nahmen wir sein Angebot uns zu unserem Auto zu bringen dankbar an, denn im Abschnitt 7 war langsam ein Nachlassen der Kondition und Konzentration spürbar.

Die Abschnitte 8 und 9 haben wir zusammengefasst und der Superbonus sollte den krönenden Abschluss am 04.04.2013 bilden. Um 15:35 Uhr hatten wir dann das Superlogbuch in den Händen.
    

Das Ziel war erreicht und wir froh und überglücklich, auch wenn noch rund 13 km Rückweg, bis zum Parkplatz in Handewitt, auf uns warteten.
Am Abend gab es dann noch eine Überraschung. Im Hotel erwarteten uns Smyla2000 (Marlis), Buckwealth (Jan) und faun777 (Michael). Zu unserer Freude überreichten sie uns die „ZdM SB-Coin“ für den erfolgreichen Abschluss. Später kam dann noch Doblinus (Uli) dazu und der Abend verlief in einer ausgelassenen Gesprächsrunde.

Am 05.04.2013 nutzten wir die gewonnene Freizeit zur Entspannung an der sonnigen Nordseeküste von Dagebüll. 

Wieder in Schafflund angekommen, stand noch ein letzter Cache auf der Liste. Direkt am Hotel beginnt der kleine Gedenkmulti „ZdM-Der Anfang", der an den Treffpunkt für die Planung im „Hotel-Restaurant Utspann“ erinnern sollte. Diesen haben wir als letzten geloggt und dann ging es ans packen.

So ging eine Urlaubswoche zu Ende, die anstrengend aber auch sehr schön und ereignisreich war. Wir haben alle Dosen, bis auf ZdM 9.09 (deaktiviert auf Grund der Schneemassen vor Ort), gefunden und am Rande noch weitere Caches wie den Webcam-Cache im Hafen von Dagebüll geloggt und wir haben neue Freunde kennengelernt, mit denen wir angenehme Stunden zwischen den Etappen verbrachten.
In unserer Unterkunft „Hotel-Restaurant Utspann“ hat man uns ausgezeichnet bewirtet, was am Ende dazu führte, dass wir auf der Tour nicht zu viel Gewicht verloren haben.
Mittlerweile hat uns der Alltag wieder, wir denken oft und gern an die Zeit auf dem Wandertrail zurück.

(ein Bericht von wanderer_eh)

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