Dienstag, 10. Juli 2012

Bootstour auf der Oder

Eine Bootsfahrt, die ist lustig, eine Bootsfahrt, die ist schön…


wieder einmal war ein Teil vom Stammtisch-EH gemeinsam am 03.06.2012 unterwegs, diesmal mit Schlauchbooten auf der Oder. Für viele war es auch bestimmt das erste Mal, so eine Fahrt auf der Oder. Unser Ziel war es, die Caches auf der polnischen Seite der Oder zu finden. Doch bevor es richtig losgehen konnte, mussten wir die schweren Boote von der Gartenanlage am Fürstenberger Stadion zur Oder tragen. Zum Glück waren genügend starke Männer dabei. So ab 10:00 Uhr paddelten wir stromabwärts in Richtung Eisenhüttenstadt.


Unser erster Anlegepunkt war der Cache an der alten zerstörten Brücke auf polnischer Seite nach Klopot. Hier gewannen wir ganz neue Aussichten auf unsere Heimatstadt. Das Wetter war warm und sonnig, aber es sollte noch anders kommen. Danach ging es weiter in Richtung Aurith. Die Ruhe, die hier in der Natur liegt und gemächlich vorbeifliegt, wurde nur durch unser fröhliches Geschnatter unterbrochen. Kraniche stelzten am Ufer herum, viele polnische Angler zogen sich ihr Mittagessen an Land, Kühe grasten auf polnischer Seite und auf deutscher Seite haben wir Rehe gesehen.


Bei Aurith fuhren wir in einen Flussarm hinein bis zu einem Wehr. Bis dorthin kämpften wir an Land mit der Vegetation und überraschten dann eine polnische Familie beim Picknick. Nach einem kleinen Schwätzchen und den obligatorischen Logeinträgen ging es weiter. Später legten wir in Urad an und jeder packte seinen Beitrag zum Picknick aus. Vom vielen Paddeln hatten wir großen Hunger. Zwischendurch musste immer wieder etwas Luft aus den mitgenommenen Pressluftflaschen nachgetankt werden, weil das größere Boot undicht war.


Hinzu kam, dass es ab 15:00 Uhr leicht zu nieseln anfing. Das machte dann die ganze Sache etwas spannender. Unsere Tour führte uns dann bis zum Brieskower See nach Brieskow-Finkenheerd. Einige hatten noch nicht die Caches an der Steilen Wand und am Zielrichterturm. Gemeinsam konnte alles abgearbeitet werden. Das letzte Stück zog sich dann doch endlos lang. Wir waren dann echt froh, als wir gegen 18:00 Uhr wieder Land unter den Füssen hatten und ins Trockene und Warme kamen. Trotzdem war es ein schöner Ausflug, der uns ganz andere Seiten gezeigt hat. Vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieser Tour beigetragen haben, besonders an unsere Feuerwehrleute, die die Boote organisiert haben.